Die Players-Championship-Saison 2026 ist beendet. Bei den letzten beiden Turnieren am 4. und 5. November in Leicester sicherten sich Luke Humphries und Überraschungssieger Tommy Morris die Titel. Gleichzeitig fielen die letzten Entscheidungen im Rennen um die Players Championship Finals in Minehead.

Am Mittwoch feierte Luke Humphries seinen vierten Players-Championship-Titel des Jahres. Im Finale setzte sich der Engländer mit 8:4 gegen Niels Zonneveld durch und überzeugte dabei mit einem Average von 103,77 Punkten. Für weitere Highlights sorgten Michael van Gerwen mit einem herausragenden 114,15er-Average im Viertelfinale sowie ein Neun-Darter von Tommy Lishman.

Am Donnerstag schrieb Tommy Morris Darts-Geschichte. Der 34-Jährige, der keine Tour Card besitzt, bezwang Humphries im Finale mit 8:5 und krönte seinen ersten PDC-Ranglistentitel mit einem spektakulären 161er-Checkout. Morris ist damit erst der sechste Spieler der PDC-Geschichte, dem ein Ranglistensieg ohne Tour Card gelang. Bereits eine Woche zuvor hatte er in Den Bosch das Finale erreicht. Einen weiteren Neun-Darter steuerte Chris Dobey bei.

Nijman an der Spitze – Teilnehmerfeld steht fest

Wessel Nijman beendet die Saison als Spitzenreiter sowohl der ProTour als auch der Players Championship Order of Merit. Der Niederländer gewann insgesamt sechs Players-Championship-Titel. Für die Finals qualifizierten sich auf den letzten Drücker unter anderem Gary Anderson, Michael Smith und Mike De Decker. Henry Coates sicherte sich mit nur 250 Pfund Vorsprung den 64. und letzten Startplatz. Ricardo Pietreczko, Josh Rock und Ryan Joyce verpassten dagegen die Qualifikation.

Vom 27. bis 29. November kämpfen die 64 qualifizierten Spieler bei den Ladbrokes Players Championship Finals in Minehead um insgesamt 750.000 Pfund Preisgeld. Zum Auftakt trifft Topgesetzter Nijman auf Coates, während Titelverteidiger Luke Littler nicht am Start ist. Aus deutscher Sicht sind unter anderem Martin Schindler, Gabriel Clemens, Niko Springer und Max Hopp vertreten.

Die Auslosung der Players Championship Finals 2026

1. Runde – Freitag, 27. November

  • (1) Wessel Nijman – (64) Henry Coates
  • (32) Gabriel Clemens – (33) Dave Chisnall
  • (16) Charlie Manby – (49) Martin Schindler
  • (17) Cameron Menzies – (48) Mensur Suljović
  • (8) Beau Greaves – (57) Christian Kist
  • (25) Tom Bissell – (40) Rob Owen
  • (9) Ross Smith – (56) Michael Smith
  • (24) Niels Zonneveld – (41) Niko Springer
  • (4) Luke Woodhouse – (61) Alexander Merkx
  • (29) Stephen Bunting – (36) Max Hopp
  • (13) Sebastian Białecki – (52) Gerwyn Price
  • (20) Jeffrey de Graaf – (45) Gian van Veen
  • (5) Jermaine Wattimena – (60) Keane Barry
  • (28) Ryan Searle – (37) Brendan Dolan
  • (12) William O’Connor – (53) James Hurrell
  • (21) Tommy Morris – (44) Callan Rydz
  • (2) Chris Dobey – (63) Mike De Decker
  • (31) Richard Veenstra – (34) Joe Cullen
  • (15) Cristo Reyes – (50) Darius Labanauskas
  • (18) Michael van Gerwen – (47) Connor Scutt
  • (7) Luke Humphries – (58) Darryl Pilgrim
  • (26) Krzysztof Ratajski – (39) Damon Heta
  • (10) Danny Noppert – (55) Scott Williams
  • (23) Jonny Clayton – (42) Tom Sykes
  • (3) Kevin Doets – (62) Ritchie Edhouse
  • (30) James Wade – (35) Justin Hood
  • (14) Dirk van Duijvenbode – (51) Alan Soutar
  • (19) Maik Kuivenhoven – (46) Daryl Gurney
  • (6) Andrew Gilding – (59) Bradley Brooks
  • (27) Kim Huybrechts – (38) Joe Hunt
  • (11) Karel Sedláček – (54) Gary Anderson
  • (22) Rob Cross – (43) Mickey Mansell

Die zweite und dritte Runde finden am Samstag statt. Am Sonntag folgen Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Auch das Endspiel der Winmau World Youth Championship zwischen Cam Crabtree und Jan Schmidt wird am Sonntagabend ausgetragen.

Zurück zu News