Am zweiten Wochenende in Folge gastierte die HYLO PDC Europe Next Gen in Ried im Innkreis. An beiden Tagen standen sich Jan Schmidt und Jaimy Van de Weerd im Finale gegenüber. Während sich am Samstag Jan Schmidt im FA-Cup-Modus seinen ersten Next-Gen-Titel sicherte, bezwang Jaimy Van de Weerd am Sonntag im Modus Master Out seinen Finalfluch und schnappte sich im fünften Finale seinen ersten Titel bei der PDC Europe Next Gen.
Event 9 (Samstag, 04.07.2026): Jan Schmidt gewinnt ersten Next-Gen-Titel
Nachdem am vergangenen Wochenende bereits die Events 7 und 8 in Ried ausgetragen wurden, ging es am Samstag mit dem neunten Turnier der Saison im beliebten FA-Cup-Modus weiter. In Abwesenheit einiger Top-Spieler schlug die Stunde von Jan Schmidt. „Lightning“ erwischte einen Sahnetag und krönte seine starke Performance mit dem Turniersieg.
Der Weg ins Finale
(71.57) Jan Schmidt 3:0 Jannik Tietz (65.40)
(79.37) Jan Schmidt 2:3 Leopold Frick (80.63)
(89.56) Jan Schmidt 3:2 Jannik Tietz (78.15)
(92.00) Jan Schmidt 3:1 Leopold Frick (74.68)
(81.71) Jan Schmidt 4:1 Marcus Filip (78.15)
(88.48) Jan Schmidt 4:1 Marian Ebeling (69.36)
(91.09) Jan Schmidt 4:0 Sebastian Steinmetz (74.05)
(101.90) Jan Schmidt 4:0 Patrick Klingelhöfer (93.05)
(77.47) Jan Schmidt 5:0 Florian Drews (71.66)
(92.20) Jan Schmidt 5:2 Patrick Reisenegger (85.96)
Das Finale
Mit nur vier Legverlusten in der K.o.-Runde kam Jan Schmidt mit ordentlich Rückenwind in sein erstes Next-Gen-Finale. Schnell ging „Lightning“ mit 3:1 in Führung, stand jedoch plötzlich beim Stand von 3:5 mit dem Rücken zur Wand. Jaimy Van de Weerd schaffte es jedoch nicht, den Sack zuzumachen, und kassierte im Decider beim 6:5-Erfolg für Schmidt die vierte bittere Finalniederlage der Saison.
Event 10 (Sonntag, 05.07.2026): Jaimy Van de Weerd bricht Finalfluch
Am Sonntag wurde das Wochenende mit Event 10 im Modus Master Out abgerundet. Auch hier waren Jan Schmidt und Jaimy Van de Weerd die Hauptakteure des Tages. Der Deutsch-Niederländer, der zuvor bereits vier Finals auf der Next-Gen-Tour verloren hatte, spielte sich erneut in einen Rausch. Mit teils überragenden Averages spazierte er förmlich durch das Feld, um im Endspiel seinen Finalfluch endgültig ad acta zu legen.
Der Weg ins Finale
(98.02) Jaimy Van de Weerd 3:0 Dustin Schirowski (67.00)
(93.94) Jaimy Van de Weerd 3:0 Tim Wiggenhauser (70.33)
(86.44) Jaimy Van de Weerd 3:1 Michael Lauerer (79.05)
(90.18) Jaimy Van de Weerd 3:0 Stefan Schmitz (57.50)
(87.62) Jaimy Van de Weerd 4:2 Louis Merkle (79.42)
(103.66) Jaimy Van de Weerd 4:0 Phil Elißat (95.11)
(79.78) Jaimy Van de Weerd 4:2 Finn Mocha (76.86)
(95.96) Jaimy Van de Weerd 4:1 Sebastian Alfuth (83.68)
(93.77) Jaimy Van de Weerd 5:2 Christan Schmidt (87.09)
(89.83) Jaimy Van de Weerd 5:3 Danny Diller (80.62)
Das Finale
Wie bereits am Samstag standen sich Jaimy Van de Weerd und Jan Schmidt im Finale gegenüber. In der Neuauflage erwischte Van de Weerd den besseren Start. Gleich im ersten Leg breakte der 28-Jährige seinen Gegner und baute seine Führung mit einem weiteren Break auf 5:2 aus. Jan Schmidt schnappte sich zwar direkt das Re-Break, doch die Aufholjagd kam zu spät.
Jaimy Van de Weerd fuhr schlussendlich im fünften Anlauf mit einem 6:4-Erfolg seinen ersten Next-Gen-Titel ein und kletterte in Abwesenheit von Daniel Klose und Paul Krohne auf Platz 1 der Order of Merit.
Ausblick
In zwei Wochen steht der nächste Double-Header der PDC Europe Next Gen vor der Tür. In der Halle39 in Hildesheim wird zunächst am 25. Juli im FA-Cup-Modus gespielt. Am 26. Juli geht es zum zweiten Mal in dieser Saison im Double-In-Double-Out-Modus um den Titel.