Während die Stars der PDC zeitgleich bei den renommierten UK Open in Minehead am Oche standen, wehte am Samstag auch durch die Hildesheimer Halle 39 der Geist des FA Cups. Getreu dem Modus der freien Auslosung ohne Setzliste bot das fünfte Event der HYLO PDC Europe Next Gen nach der Ligaphase schon in den frühen Runden hochklassige Aufeinandertreffen. Der Österreicher Patrick Tringler trotzte dem Favoritensterben und hat durch seinen ersten Titel der diesjährigen Next-Gen-Saison die Super League fest im Blick.
Der Weg ins Finale
(75.53) Patrick Tringler 2:2 Finn Mocha (66.78)
(90.00) Patrick Tringler 3:1 Julien Maurice Hielscher (73.55)
(72.85) Patrick Tringler 3:1 Sven Jordan (56.23)
(77.38) Patrick Tringler 4:2 Tommy Tost (79.57)
(74.26) Patrick Tringler 4:1 Justin Klocke (67.01)
(78.33) Patrick Tringler 4:1 Kilian Hohnstedt (80.36)
(85.12) Patrick Tringler 4:2 Finn Behrens (89.83)
(74.92) Patrick Tringler 5:3 Marcel Hausotter (80.89)
(82.57) Patrick Tringler 5:3 Liam Maendl-Lawrence (72.34)
Das Finale
Finalgegner Finn Prokop avancierte zur großen Überraschung des Wochenendes. Der Deutsche spielte sich mit viel Herzblut durch ein Feld voller Favoriten. Auf dem Weg in sein erstes Next-Gen-Finale nahm er unter anderem Florian Hempel und Jaimy Van de Weerd aus dem Turnier. Im Endspiel entwickelte sich bis zum Stand von 3:3 ein Duell auf Augenhöhe, doch wie schon bei seinen zwei Turniersiegen im Jahr 2024 behielt Patrick Tringler die Oberhand und gewann das Finale schlussendlich mit 6:3.
Weitere Highlights
Daniel Klose beendete im Achtelfinale die Siegesserie von Paul Krohne, nachdem sich dieser zwei Runden zuvor mit Florian Preis das beste Match des Turniertages lieferte. Beide spielten in der Runde der Besten 64 einen Average von über 100 Punkten.