Die European Tour geht beim 150. Event der Serie in die dritte Auflage der Flanders Darts Trophy in Antwerpen.

Antwerpen wird erneut zur Bühne für die Darts-Elite: Vom 11. bis 13. September kehrt die Blåkläder Flanders Darts Trophy in die Antwerp Expo zurück und geht damit in ihre dritte Auflage - zugleich das 150. Event in der Geschichte der PDC European Tour. Nach dem Premierensieg von Dave Chisnall im Jahr 2024 übernahm im vergangenen Jahr Luke Littler das Kommando und setzte sich im Finale mit 8:7 gegen Josh Rock durch. Nun reist Littler als Titelverteidiger nach Antwerpen, wo erneut drei Tage voller Top-Darts, leidenschaftlicher Fans und hochkarätiger Duelle warten.

Allgemeine Turnierinfos

Datum: 11. – 13. September 2026
Austragungsort: Antwerp Expo, Antwerpen (Belgien)
Wettbewerb: European Tour (Event Nr. 13)
Teilnehmerfeld: 48 Spieler

Das Turnier wird im klassischen K.-o.-System ausgetragen. Die ersten vier Runden werden im Best of 11 Legs-Modus gespielt, Halbfinals im Best of 13 Legs und das Finale im Best of 15 Legs. Alle Legs werden im Double-Out-Modus gespielt.

Spielverlauf & Sessions

Freitag, 11. September 2026

Sedlacek hofft weiterhin auf World Grand Prix

Karel Sedlacek erhält sich seine Chancen auf den World Grand Prix. Der Tscheche setzte sich in der ersten Runde souverän gegen den European-Tour-Debütanten Michael Hansen mit 6:2 durch. In einer über weite Strecken unspektakulären Partie spielte „Evil Charlie“ seine Erfahrung routiniert aus und ließ seinem Gegner kaum eine Chance. Am Ende steht ein ungefährdeter Erfolg und der Einzug in Runde 2.

Clemens gewinnt erstmals seit fast einem Jahr

Gabriel Clemens gewinnt sein Auftaktmatch gegen Cameron Menzies mit 6:4 und beendet damit eine lange Durststrecke auf der European Tour. Seit fast einem Jahr war der Saarländer auf der Tour ohne Sieg geblieben. Mit einer überzeugenden Vorstellung und vor allem einer starken Doppelquote von 42 Prozent unterstreicht Clemens seine ansteigende Formkurve.

Mehr Spannung geht nicht

Im vorletzten Match des Abends stehen sich im entscheidenden Duell um die Teilnahme am World Grand Prix der 22-jährige Pole Sebastian Bialecki und Lokalmatador Kim Huybrechts gegenüber. In einer nervenaufreibenden Partie mit gleich mehreren Highfinishes, darunter auch der Big Fish, geht es in den alles entscheidenden Decider. Ausgerechnet in diesem Leg lassen beide die Doppel im Stich. Eine Partie, die bis dahin von hohen Doppelquoten geprägt war, wird plötzlich zum Nervenkrimi. Beide lassen im letzten Leg mehrere Match-Darts liegen. Am Ende behält Bialecki die Nerven und setzt sich denkbar knapp mit 6:5 durch.



Belgischer Traum fast ausgeträumt

Mit Kim Huybrechts ist der vierte Belgier aus dem Turnier ausgeschieden. Lediglich Andy Baetens konnte sein Auftaktmatch gewinnen. „The Beast from the East“ setzte sich dabei, wie bereits in Wieze, gegen den „Rockstar“ Joe Cullen durch. Souverän brachte Baetens die Partie mit 6:3 ins Ziel.

Nachmittags-Session (ab 13:00 Uhr) – 1. Runde

Niels Zonneveld 6:3 Petr Tous
Mickey Mansell 4:6 Bradley Brooks
Andrew Gilding 5:6 Chris Landman
Kevin Doets 6:1 James Hurrell
Karel Sedlacek 6:2 Michael Hansen
Jeffrey de Graaf 6:5 Jeroen Caron
Ryan Joyce 6:5 Stephen Burton
Niko Springer 6:1 Jaimy Jacobs

Abend-Session (ab 19:00 Uhr) – 1. Runde

Rob Cross 6:3 Cristo Reyes
Joe Cullen 3:6 Andy Baetens
Cameron Menzies 4:6 Gabriel Clemens
William O’Connor 6:2 Kevin Lankhuizen
Raymond van Barneveld 2:6 Jim Long
Damon Heta 6:5 Beau Greaves
Sebastian Bialecki 6:5 Kim Huybrechts
Dirk van Duijvenbode 3:6 Brendan Dolan

Samstag, 12. September 2026

Alle Deutschen raus

Nach einer umkämpften zweiten Runde ist für alle drei verbliebenen Deutschen Schluss. Martin Schindler, Niko Springer und Gabriel Clemens müssen sich geschlagen geben. Damit steht fest, dass weder der „German Giant“ noch „The Wall“ beim World Grand Prix dabei sein werden.

Besonders bitter erwischt es Gabriel Clemens. Gegen Gian van Veen spielt der Saarländer einen Average von knapp 99 Punkten und trifft rund 43 Prozent seiner Doppel. Trotz einer guten Leistung steht am Ende eine 3:6-Niederlage – ein Ergebnis, das die über weite Strecken ausgeglichene Partie nicht widerspiegelt.

Niko Springer unterliegt einem stark aufspielenden Nathan Aspinall deutlich mit 1:6, während sich Martin Schindler gegen den Weltmeister von 2019, Rob Cross, mit 4:6 geschlagen geben muss.

Auch letzter Belgier ausgeschieden

Mit Andy Baetens verabschiedete sich am Samstagnachmittag auch der letzte Belgier aus dem Turnier. „The Beast from the East“ musste sich dem Engländer Ryan Searle mit 2:6 geschlagen geben. Dabei konnte Baetens nicht an seine starke Leistung aus der ersten Runde anknüpfen und blieb mit einem Average von 88,13 Punkten deutlich hinter seinen Möglichkeiten.

Aspinall setzt das Highlight des Samstags

Das Highlight des Samstags liefert Nathan Aspinall. Mit einem Average von 106 Punkten und einer beeindruckenden Doppelquote von 85,71 Prozent lässt „The Asp“ keine Zweifel an seinem Weiterkommen aufkommen. Gleichzeitig spielt er den bislang höchsten Average des gesamten Turniers. Niko Springer ist gegen den Engländer chancenlos.

Heta behält erneut die Nerven

Damon Heta setzt sich erneut denkbar knapp durch. Nach seinem 6:5-Erfolg in der ersten Runde gegen Beau Greaves behält der Australier auch gegen die Nummer sechs der Welt die Nerven. Michael van Gerwen fordert „The Heat“ alles ab, doch Heta behält im entscheidenden Decider die Oberhand und beendet damit eine nervenaufreibende Partie mit 6:5.

Nachmittags-Session (ab 13:00 Uhr) – 2. Runde

Krzysztof Ratajski 5:6 Kevin Doets
Jermaine Wattimena 6:3 Karel Sedlacek
Martin Schindler 4:6 Rob Cross
Danny Noppert 6:2 Chris Landman
Ryan Searle 6:2 Andy Baetens
Chris Dobey 6:1 Niels Zonneveld
Luke Woodhouse 6:3 William O’Connor
Ross Smith 6:2 Jeffrey de Graaf

Abend-Session (ab 19:00 Uhr) – 2. Runde

Josh Rock 3:6 Ryan Joyce
Gerwyn Price 6:3 Bradley Brooks
James Wade 6:2 Jim Long
Gian van Veen 6:3 Gabriel Clemens
Michael van Gerwen 5:6 Damon Heta
Nathan Aspinall 6:1 Niko Springer
Stephen Bunting 6:5 Brendan Dolan
Wessel Nijman 6:4 Sebastian Bialecki

Sonntag, 13. September 2026

Nachmittags-Session (ab 13:00 Uhr) – Achtelfinale

Gian van Veen 6:5 Kevin Doets
Ryan Searle 5:6 Chris Dobey
Ryan Joyce 6:5 Jermaine Wattimena
Gerwyn Price 5:6 Ross Smith
James Wade 6:5 Rob Cross
Danny Noppert 6:4 Wessel Nijman
Damon Heta 6:3 Luke Woodhouse
Stephen Bunting 4:6 Nathan Aspinall

Abend-Session (ab 19:00 Uhr) – Viertelfinale, Halbfinale & Finale

Viertelfinals

Gian van Veen 6:3 Chris Dobey
Ryan Joyce 5:6 Ross Smith
James Wade 6:o Danny Noppert
Damon Heta 6:5 Nathan Aspinall

Halbfinals

Gian van Veen 6:7 Ross Smith
James Wade 7:4 Damon Heta

Finale

Ross Smith 4:8 James Wade

Die gesetzten Top-Spieler der PDC Order of Merit steigen erst ab der zweiten Runde in das Turnier ein, während sich die übrigen Spieler vorher in der ersten Runde messen.

Preisgeld

Im Jahr 2026 wurde das Preisgeld für die European Tour Events signifikant erhöht. Insgesamt werden £230.000 ausgeschüttet, die wie folgt verteilt werden:

  • Sieger:£ 35.000
  • Finalist:£ 15.000
  • Halbfinale:£ 10.000
  • Viertelfinale:£ 8.000
  • Achtelfinale:£ 5.000
  • 2. Runde:£ 3.500
  • 1. Runde:£ 2.000

Das Preisgeld zählt für die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit (Qualifikation für die European Championship).



Qualifikation

Das Teilnehmerfeld setzt sich aus verschiedenen Qualifikationswegen zusammen, um eine Mischung aus Weltstars und regionalen Talenten zu garantieren:

Top 16 der PDC Order of Merit: Luke Littler*, Luke Humphries*, Gian van Veen, Jonny Clayton*, James Wade, Michael van Gerwen, Josh Rock, Gerwyn Price, Stephen Bunting, Danny Noppert, Ryan Searle, Gary Anderson*, Chris Dobey, Wessel Nijman, Nathan Aspinall, Ross Smith

Top 16 der ProTour Order of Merit: Luke Woodhouse, Jermaine Wattimena, Kevin Doets, Krzysztof Ratajski, Andrew Gilding, Rob Cross, William O’Connor, Niko Springer, Niels Zonneveld, Ryan Joyce, Dirk van Duijvenbode, Joe Cullen, Cameron Menzies, Damon Heta, Martin Schindler, Sebastian Bialecki

Tour Card Holder Qualifier: Bradley Brooks, Cristo Reyes, Jim Long, Stephen Burton, Jeffrey De Graaf, Beau Greaves, Raymond van Barneveld, Karel Sedlacek, Mickey Mansell, Chris Landman

Host Nation Qualifier: Jaimy Jacobs, Kevin Lankhuizen, Jeroen Caron, Andy Baetens

Nordic & Baltic Qualifier: Michael Hansen

East Europe Qualifier: Petr Touš

*Luke Littler, Luke Humphries, Jonny Clayton und Gary Anderson sagten ihre Teilnahme kurzfristig ab und wurden durch Gabriel Clemens, James Hurrell, Kim Huybrechts und Brendan Dolan von der Reserveliste ersetzt.



TV-Übertragung

Fans können das gesamte Turnier live verfolgen. Die Blåkläder Flanders Darts Trophy wird über folgende Kanäle ausgestrahlt:

PDC TV:
Internationaler Livestream für Abonnenten (Originalkommentar).

SOCIAL MEDIA:
Aktuelle Spielstände und Highlights finden Sie auf den Kanälen der PDC Europe.

DAZN:
Überträgt alle Sessions live in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Deutsch.

VTM / VTM GO:
Überträgt das Turnier live in Belgien auf VTM 2 und im Stream auf VTM GO.

Vergangene Sieger

  • 2025: Luke Littler 8:7 Josh Rock
  • 2024: Dave Chisnall 8:6 Ricardo Pietreczko


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